Qualitätsoffensive im Rehabilitationssport

Zertifikate wurden überreicht

Im Rahmen der Bezirksversammlung des Hessischen Behinderten- und Rehabilitations- Sportverbandes e.V. , Bezirk Frankfurt am 19.April 2008, wurde dem "Koronar- Sport- Friedrichsdorf e.V. ", vertreten durch Renate Hänsch, offiziell die Urkunden

"REHASPORTGRUPPE -anerkannt + zertifiziert- DBS- geprüft"

durch den Vizepräsidenten Heinz Wagner in Büdingen überreicht.




Der Verein ist damit als "qualifizierter Leistungserbringer für den Rehabilitätssport" anerkannt.

Von den 120 Vereinen des HBRS- Bezirk Frankfurt waren es die ersten 28 die diese Urkunde entgegennehmen konnten.

Mitte des Jahres 2007 begann der Hessische Behinderten- und Rehabilitations- Sportverband e.V. offiziell mit der Einführung des bundeseinheitlichen Zertifizierungsverfahrens für die ambulanten Rehabilitationssportgruppen.

Mitgliedsvereine des HBRS mit Zertifikat bieten damit Rehabilitationssport auf der Grundlage des § 44 des SGB IX an. Diese Genehmigung ist auf zwei Jahre befristete und unterliegt einer ständigen Qualitätssicherung.

Rechtliche Grundlage für die Durchführung des ambulanten Rehabilitationssports sind der § 44 SGB IX und die Rahmenvereinbarung über den Rehabilitationssport und das Funktionstraining vom 1. Oktober 2003 i. d. F. vom 01.01.2007.

Jeder Patient hat unter bestimmten Bedingungen einen Rechtsanspruch auf ärztlich verordneten Rehabilitationssport im Umfang von 50, 90 oder 120 Übungseinheiten.

Diese werden in einer zertifizierten Rehabilitationssportgruppe eines gemeinnützigen Sportvereins absolviert.

Die Verordnung belastet nicht das Budget des verordnenden Arztes, da es sich um eine ergänzende Leistung zur medizinischen Rehabilitation handelt.

Für die Zertifizierung als Leistungserbringer von Rehabilitationssport müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

1. Anleitung der Übungsgruppe durch einen lizenzierten Fachübungsleiter: "Rehabilitationssport"

2. Medizinische Betreuung durch einen Arzt. In Herzgruppen muss der Arzt zu jeder Übungsstunde anwesend sein.

3. Die Teilnehmerzahl von 15 darf nicht überschritten werden, in Herzgruppen maximal 20 Teilnehmer.

4. Das sportliche Angebot findet regelmäßig mindestens einmal in der Woche statt und wird in einer der anerkannten Sportarten durchgeführt.

5. Es besteht ausreichender Unfallversicherungsschutz für die Teilnehmer.

6. In Herzgruppen steht eine komplette Notfallausrüstung mit Defibrillator in jeder Übungsstunde bereit.